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Startseite2021-02-05T13:45:19+00:00

Gemeinsamen mit den Ratsfraktionen der BiG, SPD und Grünen bringt die FDP Geldern einen Antrag zum besonderen Gedenken der Befreiung Gelderns durch die Alliierten ein. Als die Alliierten am 4. März 1945 in Geldern einmarschierten, lag die Stadt in Schutt und Asche. Das Erinnern an das Ende des Zweiten Weltkriegs umfasst das Erinnern an die Zerstörung und das unsägliche Leid der Menschen beziehungsweise das Leid, das die Deutschen anderen zugefügt haben, sowie die Würdigung der Befreiung durch die Alliierten. So der Tenor einer Veranstaltung der Gelderner SPD zum Gedenken an 75 Jahre Kriegsende in Geldern unter dem Titel „Die Zerstörung und Befreiung unserer Stadt 1945“. Die Impulse, die von diesem Abend ausgingen, haben die Fraktionen von BiG – Bürger in Geldern, Bündnis 90/Die Grünen, FDP und SPD dazu bewogen, sich in einem gemeinsamen Antrag für das Gedenken an das Kriegsende stark zu machen. „Wer aber vor der Vergangenheit die Augen verschließt, wird blind für die Gegenwart“, hatte der damalige Bundespräsident Richard von Weizsäcker in seiner Rede zum Kriegsende am 8. Mai 1985 im deutschen Bundestag gesagt. Geplant sind gemeinsame Aktivitäten, die zusammen mit der Gelderner Bürgerschaft entwickelt werden sollen. „Wir sollten uns in Geldern darum bemühen, den 4. März auch und vor allem als einen Tag der Befreiung in Erinnerung zu halten mit allen Verpflichtungen, die sich für uns und folgende Generationen daraus ergeben“, heißt es in dem Antrag. Demnach unterstützen die Stadt sowie die im Rat vertretenen Parteien die Bemühungen, den Jahrestag des Kriegsendes am 8. Mai zum Gedenk- und Feiertag zu erklären – als bundesweites, erinnerungspolitisches Signal, um „endlich zu begreifen, dass der 8. Mai 1945 der Tag der Befreiung war, der Niederschlagung des NS-Regimes“. Denn dieser Tag habe das demokratische Deutschland überhaupt erst wieder möglich gemacht. Die Gelderner Fraktionen beantragen, einen Friedensbaum an prominenter oder geeigneter Stelle im Stadtgebiet zu pflanzen: als Mahnung, als Erinnerung an die Opfer von Gewaltherrschaft und Krieg, aber auch als ständiger Appell, nicht die Augen vor den heutigen Kriegen in der Welt zu verschließen. „Inzwischen leben etwa [...]

Die von der FDP Geldern gestellten Anträge zu Livestreams von Rats-und Ausschusssitzungen sowie zu einer durchgehenden Geschwindigkeitsbegrenzung auf der B58 zwischen Geldern und Pont sind am Mittwochabend im Stadtrat angenommen worden. “Wir freuen uns erstmal, dass es nach all den Jahren, in denen wir für Ratsübertragungen gekämpft haben, nun eine Mehrheit gab und Livestreams endlich möglich gemacht werden. Ab 2022 werden Haushaltsmittel dafür bereitgestellt und die Testphase kann beginnen, das ist ein wichtiger Schritt hin zu mehr Transparenz und Bürgernähe in unserer Kommunalpolitik. Die offenen Fragen, die mit der Einführung der Livestreams noch im Raum stehen, können und müssen in Zusammenarbeit mit den anderen Fraktionen und der Verwaltung in den nächsten Monaten geklärt werden. Wichtig ist, dass wir dann zügig an die praktische Umsetzung kommen. Hiermit ist es allerdings nicht getan, man muss nun auch sicherstellen, dass das Angebot und die technische Umsetzung qualitativ gut und für die Bürgerinnen und Bürger attraktiv gestaltet ist.”, erklärt der FDP-Fraktionsvorsitzende Alexander Alberts. Ebenso eine Mehrheit fand der Antrag der FDP, eine durchgehende Tempo 70-Geschwindigkeitsbegrenzung auf der B58 zwischen Geldern und Pont einzurichten. In der Vergangenheit hatte es hier immer wieder schwere Unfälle gegeben, auch weil viele Feld- und Zuwege an die B58 münden. Laut polizeilicher Statistik waren seit 2018 allein 14 Verkehrsunfälle mit teils Schwerverletzten und weitere 18 Unfälle mit Sachschaden zu beklagen. “In Rücksprache mit vielen Bürgerinnen und Bürgern in Pont hatten wir den Antrag Anfang des Jahres auf den Weg gebracht. Wir freuen uns, dass er angenommen wurde und so zukünftig zu mehr Sicherheit auf diesem Streckenabschnitt führt”, erläutert FDP-Ortsvorsitzender Steffen Feltens.

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Gemeinsamen mit den Ratsfraktionen der BiG, SPD und Grünen bringt die FDP Geldern einen Antrag zum besonderen Gedenken der Befreiung Gelderns durch die Alliierten ein. Als die Alliierten am 4. März 1945 in Geldern einmarschierten, lag die Stadt in Schutt und Asche. Das Erinnern an das Ende des Zweiten Weltkriegs umfasst das Erinnern an die Zerstörung und das unsägliche Leid der Menschen beziehungsweise das Leid, das die Deutschen anderen zugefügt haben, sowie die Würdigung der Befreiung durch die Alliierten. So der Tenor einer Veranstaltung der Gelderner SPD zum Gedenken an 75 Jahre Kriegsende in Geldern unter dem Titel „Die Zerstörung und Befreiung unserer Stadt 1945“. Die Impulse, die von diesem Abend ausgingen, haben die Fraktionen von BiG – Bürger in Geldern, Bündnis 90/Die Grünen, FDP und SPD dazu bewogen, sich in einem gemeinsamen Antrag für das Gedenken an das Kriegsende stark zu machen. „Wer aber vor der Vergangenheit die Augen verschließt, wird blind für die Gegenwart“, hatte der damalige Bundespräsident Richard von Weizsäcker in seiner Rede zum Kriegsende am 8. Mai 1985 im deutschen Bundestag gesagt. Geplant sind gemeinsame Aktivitäten, die zusammen mit der Gelderner Bürgerschaft entwickelt werden sollen. „Wir sollten uns in Geldern darum bemühen, den 4. März auch und vor allem als einen Tag der Befreiung in Erinnerung zu halten mit allen Verpflichtungen, die sich für uns und folgende Generationen daraus ergeben“, heißt es in dem Antrag. Demnach unterstützen die Stadt sowie die im Rat vertretenen Parteien die Bemühungen, den Jahrestag des Kriegsendes am 8. Mai zum Gedenk- und Feiertag zu erklären – als bundesweites, erinnerungspolitisches Signal, um „endlich zu begreifen, dass der 8. Mai 1945 der Tag der Befreiung war, der Niederschlagung des NS-Regimes“. Denn dieser Tag habe das demokratische Deutschland überhaupt erst wieder möglich gemacht. Die Gelderner Fraktionen beantragen, einen Friedensbaum an prominenter oder geeigneter Stelle im Stadtgebiet zu pflanzen: als Mahnung, als Erinnerung an die Opfer von Gewaltherrschaft und Krieg, aber auch als ständiger Appell, nicht die Augen vor den heutigen Kriegen in der Welt zu verschließen. „Inzwischen leben etwa [...]

Die von der FDP Geldern gestellten Anträge zu Livestreams von Rats-und Ausschusssitzungen sowie zu einer durchgehenden Geschwindigkeitsbegrenzung auf der B58 zwischen Geldern und Pont sind am Mittwochabend im Stadtrat angenommen worden. “Wir freuen uns erstmal, dass es nach all den Jahren, in denen wir für Ratsübertragungen gekämpft haben, nun eine Mehrheit gab und Livestreams endlich möglich gemacht werden. Ab 2022 werden Haushaltsmittel dafür bereitgestellt und die Testphase kann beginnen, das ist ein wichtiger Schritt hin zu mehr Transparenz und Bürgernähe in unserer Kommunalpolitik. Die offenen Fragen, die mit der Einführung der Livestreams noch im Raum stehen, können und müssen in Zusammenarbeit mit den anderen Fraktionen und der Verwaltung in den nächsten Monaten geklärt werden. Wichtig ist, dass wir dann zügig an die praktische Umsetzung kommen. Hiermit ist es allerdings nicht getan, man muss nun auch sicherstellen, dass das Angebot und die technische Umsetzung qualitativ gut und für die Bürgerinnen und Bürger attraktiv gestaltet ist.”, erklärt der FDP-Fraktionsvorsitzende Alexander Alberts. Ebenso eine Mehrheit fand der Antrag der FDP, eine durchgehende Tempo 70-Geschwindigkeitsbegrenzung auf der B58 zwischen Geldern und Pont einzurichten. In der Vergangenheit hatte es hier immer wieder schwere Unfälle gegeben, auch weil viele Feld- und Zuwege an die B58 münden. Laut polizeilicher Statistik waren seit 2018 allein 14 Verkehrsunfälle mit teils Schwerverletzten und weitere 18 Unfälle mit Sachschaden zu beklagen. “In Rücksprache mit vielen Bürgerinnen und Bürgern in Pont hatten wir den Antrag Anfang des Jahres auf den Weg gebracht. Wir freuen uns, dass er angenommen wurde und so zukünftig zu mehr Sicherheit auf diesem Streckenabschnitt führt”, erläutert FDP-Ortsvorsitzender Steffen Feltens.

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