Die von der FDP Geldern gestellten Anträge zu Livestreams von Rats-und Ausschusssitzungen sowie zu einer durchgehenden Geschwindigkeitsbegrenzung auf der B58 zwischen Geldern und Pont sind am Mittwochabend im Stadtrat angenommen worden. “Wir freuen uns erstmal, dass es nach all den Jahren, in denen wir für Ratsübertragungen gekämpft haben, nun eine Mehrheit gab und Livestreams endlich möglich gemacht werden. Ab 2022 werden Haushaltsmittel dafür bereitgestellt und die Testphase kann beginnen, das ist ein wichtiger Schritt hin zu mehr Transparenz und Bürgernähe in unserer Kommunalpolitik. Die offenen Fragen, die mit der Einführung der Livestreams noch im Raum stehen, können und müssen in Zusammenarbeit mit den anderen Fraktionen und der Verwaltung in den nächsten Monaten geklärt werden. Wichtig ist, dass wir dann zügig an die praktische Umsetzung kommen. Hiermit ist es allerdings nicht getan, man muss nun auch sicherstellen, dass das Angebot und die technische Umsetzung qualitativ gut und für die Bürgerinnen und Bürger attraktiv gestaltet ist.”, erklärt der FDP-Fraktionsvorsitzende Alexander Alberts.

Ebenso eine Mehrheit fand der Antrag der FDP, eine durchgehende Tempo 70-Geschwindigkeitsbegrenzung auf der B58 zwischen Geldern und Pont einzurichten. In der Vergangenheit hatte es hier immer wieder schwere Unfälle gegeben, auch weil viele Feld- und Zuwege an die B58 münden. Laut polizeilicher Statistik waren seit 2018 allein 14 Verkehrsunfälle mit teils Schwerverletzten und weitere 18 Unfälle mit Sachschaden zu beklagen. “In Rücksprache mit vielen Bürgerinnen und Bürgern in Pont hatten wir den Antrag Anfang des Jahres auf den Weg gebracht. Wir freuen uns, dass er angenommen wurde und so zukünftig zu mehr Sicherheit auf diesem Streckenabschnitt führt”, erläutert FDP-Ortsvorsitzender Steffen Feltens.