Die Ratsfraktion der FDP Geldern hat zur nächsten Ratssitzung einen Antrag zur Schaffung eines kommunalen Impfzentrums eingebracht. Ziel des Antrags ist es, durch die kommunale Unterstützung der ansässigen Ärzteschaft eine deutlich schnellere Durchimpfung der Bürgerinnen und Bürger zu erreichen, gleichzeitig eine einfachere Erreichbarkeit für Menschen zu ermöglichen, die nicht mobil sind.
“Die Impfung ist die beste Waffe, die wir gegen die Corona-Pandemie haben. Unsere Hausärzte haben ihre Bereitschaft erklärt, die Impfungen zu verabreichen, dabei sollte die Stadt sie bestmöglich unterstützen. Die Arztpraxen selbst leisten seit Beginn der Pandemie Unglaubliches, sind aber durch die Hygiene- und Schutzauflagen in ihrem Regelbetrieb eingeschränkt. Die Impfungen zusätzlich dort zu verabreichen und so volle Warteräume zu riskieren, ist nicht zielführend. Ein lokales Impfzentrum, wo die Gelderner Ärzteschaft unabhängig von der Fachrichtung in interner Absprache die Impfungen verabreichen können, ist die weitaus bessere Lösung”, erklärt FDP-Ratsmitglied Reinhard Richter.
Der Antrag sieht vor, in einer größeren städtischen Liegenschaft in Kooperation mit einer Eventagentur die nötigen Räumlichkeiten herzurichten, damit möglichst schnell mit den Impfungen begonnen werden kann.
“Wenn im Zeitraum April bis Mai ausreichend Impfstoff zur Verfügung steht, wird die Kapazität des Impfzentrums in Kalkar allein nicht ausreichen, um allen Bürgerinnen und Bürgern bis zum Spätsommer ein Impfangebot gemacht zu haben. Als Kommune müssen wir hier nun aktiv werden, um schnellstmöglich Impfungen verabreichen und auf diesem Wege die Pandemie bald besiegen zu können”, schließt Richter.