Die FDP Geldern sieht im Hinblick auf die Schwimmzeiten für Schülerinnen und Schüler in Geldern einen dringenden Handlungsbedarf. “In intensiven Beratungen mit Verantwortlichen des SC Delphin und dem KSB, aber auch mit Eltern wurde uns die gegenwärtige Situation eindringlich geschildert. Das Kinder Schwimmen lernen, ist ungemein wichtig. Wir müssen nun kurzfristig die Situation verbessern und unbürokratische Wege gehen, damit der Schwimmunterricht weiterhin sichergestellt ist, konkret denkbar sind hier beispielsweise Kooperationen mit den Nachbarkommunen und Privatpersonen. Das muss auch von der Stadt flankiert und unterstützt werden”, erklärt der Vorsitzende der FDP-Ratsfraktion Alexander Alberts.

Neben einer Sanierung und Erweiterung des Hallenbades an der Don Bosco-Schule ist auch ein kompletter Neubau eines Bades in Geldern im Gespräch. Gerade im Hinblick auf die demografische Entwicklung in Geldern und den Nachbarkommunen, aber auch aufgrund der durch die Corona-Pandemie schwer zu prognostizierenden kommunalen Finanzlage möchten die Freien Demokraten einen möglichen Neubau auf Basis einer breiten Faktenlage entscheiden. “Das Handlungsbedarf in Sachen Schwimmzeiten besteht, steht gänzlich außer Frage. Ein Neubau schafft dem Stau beim Schwimmunterricht aber erst in ein paar Jahren Abhilfe. Gerade in dieser Zeit müssen wir Ausgaben in solcher Höhe, gerade auch wegen der Betriebskosten, vorausschauend und umsichtig planen. Wir fordern daher die Verwaltung auf, die genauen Bedürfnisse und Parameter für ein neues Schwimmbad, mögliche Fördermöglichkeiten von Seiten des Bundes und des Landes, die Folgekosten und die Frage der Trägerschaften genau zu evaluieren. So kann ein umfassendes Bild gezeichnet und eine verantwortungsvolle Entscheidung gefällt werden”, erläutert Vincent Vervoorst als Mitglied im Sportausschuss.

Für die Freien Demokraten ist ein Neubau eine denk- und gangbare Alternative, wenn beispielsweise Trägerschaften mit Nachbarkommunen, aus denen ebenfalls Schülerinnen und Schüler nach Geldern zum Schwimmunterricht kommen, oder den Stadtwerken zustande kämen. “Im Optimalfall beteiligen sich alle entsprechenden Kommunen an einem gemeinsamen Projekt, so dass der Schwimmunterricht in der Region für die nächsten Jahrzehnte in einem technisch neuwertigen und nachhaltigen Objekt sichergestellt werden kann”, schließt Vervoorst.